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	<title>SeinsWeise</title>
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	<description>Leben in Bewegung: Krisen und Veränderungen erfolgreich meistern</description>
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		<title>Wie gehts? Gedanken zum Gehen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2016 13:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rita Friedl]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Das gute Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel(n)]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern und Wandeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Gehen und Laufen – step1  Sicher haben Sie das auch schon beobachtet, wieviel  Anstrengung kleine Kinder &#8211; meistens noch nicht einmal ein Jahr alt- unternehmen, um sich,  fort zu bewegen, zunächst krabbelnd, robend dann auch gehend! Wie oft plumpsen sie &#8230; <a href="http://www.seins-weise.de/713/wie-gehts-gedanken-zum-gehen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<header class="entry-header">
<h1 class="entry-title"></h1>
</header>
<div class="entry-content">
<p><strong><a href="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2016/04/kinder.jpg"><img class="alignright  wp-image-714" src="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2016/04/kinder-768x1024.jpg" alt="kinder" width="383" height="510" /></a>Gehen und Laufen – step1</strong></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"> Sicher haben Sie das auch schon beobachtet, wieviel  Anstrengung kleine Kinder &#8211; meistens noch nicht einmal ein Jahr alt- unternehmen, um sich,  fort zu bewegen, zunächst krabbelnd, robend dann auch gehend! Wie oft plumpsen sie auf ihren Windelpopo, rappeln sich wieder auf und weiter gehts…<br />
Wir hätten schon längst frustriert aufgegeben!</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">Wie stolz sie sind, wenn sie zum ersten Mal – in einem, wenn auch wackeligen, <strong>Gleichgewicht</strong> auf ihren eigenen Beinen stehen&#8212;</p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich glaube hier erleben sie, &#8211; wie wir alle– zum ersten Mal das &#8222;<strong>Gefühl&#8220; von Freiheit und Autonomie</strong>.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Bewegungsfreiheit</strong> bekommt in diesem Alter eine enorme Bedeutung!</p>
<p style="padding-left: 30px;"> Und, wenn alles<strong> gut geht, stehen </strong>sie irgendwann mit ihren<strong> 2 Beinen fest im Leben!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div class="entry-content">
<p><strong>Wie gehts Dir? step2</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Wie oft haben Sie diese Frage schon gehört oder selbst gestellt, die Frage nach unserer <strong>Befindlichkeit</strong>? Das <strong>Gut-gehen</strong> spielt demnach eine zentrale Rolle in unserem Leben!</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">Für unsere Vorfahren war das <strong>Gehen können, das gute Gehen,</strong> überlebensnotwendig, sonst wären sie wahrscheinlich verhungert……</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">Auch heute bedeutet <strong>gehen können,</strong> ein paar gesunde Füße, wie meine Oma immer wieder sagte , Freiheit… Leider bleibt das <strong>Gehen</strong> durch die zunehmende technische Mobilität mehr und mehr auf der Strecke.</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">Wir nehmen uns  dadurch auch die Möglichkeit, den Weg zu spüren, die Reise zu erleben, zu erfahren. Ich frage mich außerdem, was aus unserem Bedürfnis nach <strong>Bewegungsfreiheit</strong> und <strong>Autonomie</strong> geworden ist.</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">Im Übrigen  hatte auch <strong>Fahren</strong> bis zu Beginn des letzten Jahrhunderts die Bedeutung des <strong>Gehens</strong>, wie sich im Wort <strong>Wallfahrt</strong> wiederspiegelt, aber auch in <strong>Erfahrung.<br />
</strong>Das Wort stammt aus einer Zeit als es noch keine Flugzeuge und Automobile gab&#8230;&#8230;</p>
<p><strong>Wie sich das Gehen/ die Bewegung in unserer Sprache abbildet – step 3</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">ein paar Beispiele – Sie finden sicher noch viel mehr!</p>
<ul>
<li>jetzt <strong>gehts</strong> los!</li>
<li>wie <strong>gehts</strong> Dir?</li>
<li>wie <strong>läufts</strong>?</li>
<li>Berufs<strong>weg</strong></li>
<li><strong>Beweg</strong>grund</li>
<li>Aus<strong>weg</strong>losigkeit</li>
<li>be<strong>weg</strong>lich</li>
<li>be<strong>weg</strong>t sein</li>
<li>be<strong>wandert</strong> sein</li>
<li>die Zeit ver<strong>geht</strong></li>
<li> im <strong>Gange</strong> sein</li>
<li>in <strong>Gang</strong> setzen<br />
und:</li>
</ul>
<ul>
<li>ich stecke in einer Sackgasse</li>
<li>über den Berg sein</li>
<li>festge<strong>fahren</strong> sein</li>
</ul>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wieder in Bewegung kommen &#8211; step 4</strong></p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">Diese Überlegungen haben mich dazu bewogen, ein Angebot zu konzipieren, das Menschen und Teams nicht nur ein mental bzw. emotional in Bewegung bringt, sondern auch körperlich.</p>
<p style="padding-left: 30px;">So entstand die Idee des WanderCoachings. Coaching unterwegs, in Bewegung&#8212;-</p>
<p style="padding-left: 30px;">Vielleicht haben Sie Lust mehr zu lesen ?</p>
<p style="padding-left: 30px;">Gerne können Sie sich auf meiner Webseite <a href="http://www.wandel-räume.de/" target="_blank"><strong>WanderCoaching in Regensburg und Umgebung</strong></a> umschauen und näher informieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>Befreiung von&#8230;.. und was dann?</title>
		<link>http://www.seins-weise.de/701/befreiung-von-und-was-dann/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2016 09:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rita Friedl]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Befreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Freheit]]></category>
		<category><![CDATA[Getaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt werde ich als Beraterin und Psychotherapeutin hauptsächlich dann zur Unterstützung  und Begleitung aufgesucht, wenns irgendwo knirscht im Leben.  Ich lerne Wendepunke Krisen und Konflikte kennen- innere wie äußere &#8211; aber auch Menschen, die darunter leiden, fest zu stecken, nicht &#8230; <a href="http://www.seins-weise.de/701/befreiung-von-und-was-dann/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2016/02/freiheit-oc.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-705" src="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2016/02/freiheit-oc.jpg" alt="freiheit oc" width="348" height="259" /></a>Jetzt werde ich als Beraterin und Psychotherapeutin hauptsächlich dann zur Unterstützung  und Begleitung aufgesucht, wenns irgendwo knirscht im Leben.  Ich lerne Wendepunke Krisen und Konflikte kennen- innere wie äußere &#8211; aber auch Menschen, die darunter leiden, fest zu stecken, nicht weiter zu kommen. Oftmals geht es dann um eine <strong>Befreiung von</strong> belastenden Lebensumständen wie schlechten Partnerschaften, Jobs oder Denkmustern&#8230;&#8230;<span id="more-701"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Mindestens einmal im Jahr habe ich den Impuls einen Abfallcontainer vors Haus zu stellen und auszumisten &#8211; all das zu <strong>ent-sorgen</strong>, was ich im Laufe des Jahres angesammelt habe und <strong>nicht mehr benötige &#8211; </strong>mich von <strong>unnötigen</strong> Ballast <strong>zu befreien&#8230;.. </strong>und immer wieder kostet es mich Überwindung mich von alten Dingen zu trennen!<strong><br />
</strong>Aber hinterher fühlt es  sich gut an : ich habe<strong> Freiräume </strong>hergestellt !</p>
<p style="text-align: justify;">Nur,  was mache ich mit diesem so oft ersehnten Freiraum?  Wie  gestalten?<br />
Meistens ist es so: Ehe ich mich versehe, ist der Freiraum vollgestellt &#8211;<br />
&#8230;&#8230;ich hab gerade nicht gewußt, wohin damit und da war gerade Platz&#8230;.. da hat einfach jemand was reingestellt&#8212;</p>
<p style="text-align: justify;">Wir kämpfen, arbeiten für die <strong>Befreiung von etwas</strong> &#8230; zuviel Krusch im Haus, belastenden Lebensumständen, wie mobbenden Kollegen, überlebten Beziehungen. Wir führen Befreiungskriege gegen Zwangsherrschaften und Bevormundung&#8230;&#8230;<br />
Und das ist auch gut so, das ist notwendig, sich des Ballastes, des Zwangs zu entledigen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wieder freier atmen können!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Und dann? Dann sollte doch etwas Neues beginnen &#8211; nur das Neue kommt nicht von selbst, zumindest meistens nicht das, was man irgendwie will!<br />
Die Regale im Haus werden wieder voller &#8211; ich weiß nicht genau wie! Manche haben nach der hart erarbeiteten Befreiung aus einer belastenden Partnerschaft, plötzlich eine neue Partnerschaft, die sich irgendwie genauso anfühlt wie die letzte &#8211; dabei wollten sie doch  ursprünglich endlich etwas anderes, &#8230;&#8230;.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Freiraum ist Handlungs(spiel)raum!<br />
</strong>Umgekehrt formuliert,<strong> <strong>wer nicht mehr handeln kann, ist nicht frei!</strong><br />
</strong></p>
<p>Und damit wären wir beim Knackpunkt: Freiräume schaffen ist das eine, aber sie frei zu halten, zu gestalten ist das Andere! Handlungs(spiel-) räume zu erhalten erfordert Achtsamkeit, Disziplin, manchmal auch Verzicht- das ist Arbeit! Das ist unbequem!</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">Hannah Arendt, die sich eher als politische Theoretikerin bezeichnete und nicht als Philosophin, hat dann auch festgestellt,<br />
<strong>&#8220; &#8230;.dass die Sehnsucht nach Befreiung keineswegs  identisch ist mit dem Willen zu Freiheit&#8220;</strong></p>
<p>Früher war Unfreiheit oftmals alleine an das politische System gebunden wie Sklaverei, Dikatur, Totalitarismus&#8230;.</p>
<p>Und heute? Formal hätten wir die Möglichkeit zur Freiheit? Doch wieviel Freiheit des Handelns und Entscheidens  haben wir tatsächlich im Alltag, in der Arbeit, im Leben?</p>
<p>Wieviele Stunden am Tag reagieren wir nur? Und wo entscheiden wir tatsächlich?</p>
<p>Ja, <strong>Freiheit fängt bei uns selbst an</strong> &#8211; Denken, Handeln, Arbeiten &#8211; hat aber auch Auswirkungen auf unser Umfeld und das wiederum auf uns.<br />
Weshalb Freiheit eine unbedingt gesellschaftliche &#8211; politische Dimension hat!</p>
<p>Das heißt aber auch, wir können nicht heimlich frei werden, so, dass es keiner merkt! Freies Handeln erfordert auch eine Auseinandersetzung, einen Dialog mit unserem engeren und weiteren Umfeld und vielleicht manch unbequeme Entscheidung!</p>
<p style="padding-left: 30px;">Und deshalb kann ich mich verstehen, dass ich lieber einmal im Jahr mein Haus ausmiste, als mich beim Einkaufen mehr zu disziplinieren, Entscheidungen zu treffen, was ich behalte, mich mit Mitbewohnern auseinanderzusetzen&#8230;&#8230;</p>
<p><strong>Dauerhafte Freiräume / Handlungsspielräume </strong> erhalten und gestalten bedeutet : immer wieder achtsam und selbstkritisch sein müssen, Entscheidungen treffen, handeln, mit anderen auseinander- und zusammensetzen, Stellung beziehen&#8230;&#8230; mich auf einen ungewissen Weg einlassen!<br />
Wer mag das schon?</p>
<p>Aber wenn wir frei leben und handeln wollen, bleibt uns nichts anderes übrig, als dafür einzustehen- angefangen bei uns selbst!</p>
<p>Vielleicht ist es notwendig, die <strong>Freiheit</strong> danach beim nächsten &#8222;<strong>Befreiungskampf&#8220;</strong> mitzudenken:</p>
<p><strong>Wie will ich die mühsam erkämpfte Freiheit gestalten?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Literatur:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Arendt, Hannah.</strong> (1987). Vita Activa oder vom tätigen Leben. Piper Verlag</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Arendt, Hannah</strong> (2003). Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. Piper Verlag.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Brand eins</strong> (Heft01/ 2016). Mach dein Ding.</p>
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		<title>Krisen und Veränderungen gestalten: Leben &#8211; nicht sich leben lassen!</title>
		<link>http://www.seins-weise.de/690/krisen-und-veraenderungen-gestalten-leben-und-nicht-leben-lassen/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2015 14:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rita Friedl]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und andere Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen und andere Herausforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpferischer Prozess]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben eine Krise, lese ich, wegen der Flüchtlinge und jetzt auch noch Krieg wegen der Attentate in Paris. Im einen wie im anderen geht es um viele Menschen-Leben! Die Attentate in  Beirut einen Tag vorher, haben diese Einschätzung jedoch &#8230; <a href="http://www.seins-weise.de/690/krisen-und-veraenderungen-gestalten-leben-und-nicht-leben-lassen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2015/11/Mauer.jpg"><img class="  wp-image-694 alignright" src="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2015/11/Mauer-1024x683.jpg" alt="Mauer" width="447" height="298" /></a>Wir haben eine <strong>Krise,</strong> lese ich, wegen der Flüchtlinge und jetzt auch noch <strong>Krieg</strong> wegen der Attentate in Paris. Im einen wie im anderen geht es um <strong>viele Menschen-Leben</strong>!<br />
Die Attentate in  Beirut einen Tag vorher, haben diese Einschätzung jedoch nicht ausgelöst&#8230;..<br />
Warum ist das keine Krise? Was macht eine Krise aus?<br />
Was für eine Krise haben wir nun wirklich? Und was könnten wir tun?<span id="more-690"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Krisen hat jeder schon erlebt, sie gehörten zum Leben dazu, meistens im Zusammenhang mit wichtigen Übergängen von der Geburt bis zum Tod! Die normalen, normativen Übergänge, werden natürlich unterschiedlich schwer erlebt.<br />
Schwieriger sind natürlich Krisen zu bewältigen, die nicht vorhersehbar waren. Oder Herausforderungen, deren Anforderungen in einem krassen Widerspruch zu den gegebenen Bewältigungsmöglichkeiten stehen. Das Gefühl von Hilflosigkeit verstärkt die Krise: es fehlt die Überzeugung, Leben gestalten zu können. Diese auch emotional empfundene Einengung bewirken oft Angst und Panik, die nicht selten durch Ärger und Wut abgewehrt werden. Und wie wir wissen führen die wiederum zu feindseligen Handlungen meistens gegenüber anderen Menschen. (Verena Kast, 2012)</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">Gut, das verstehe ich soweit: die Attentate in Beirut oder die Flüchtlingskrise  im Mittelmeer haben <strong>wir nicht als Krise erlebt</strong>, weil wir immer noch das Empfinden hatten, dass dadurch <strong>keine Veränderungen für uns</strong> drohen würden. Auch fühlten wir uns nicht hilflos, wir konnten <strong>unser Leben weiterhin frei gestalten</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;<strong> Krise</strong>&#8220; meint, dass sich etwas verändert, indem es sich zuspitzt.  An der Spitze erfolgt meist der Wendepunkt dieser Situation.  Anstehende Veränderungen, Krisen, machen einen unsicher, lösen Angst aus, ob ich den Herausforderungen gewachsen bin. Völlig normal, finde ich.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur, <strong>die Angst, die Befürchtungen&#8230; sind nicht die Krise</strong>, sie sind nur Begleiterscheinungen, die Symptome.  Es gilt diese Begleiterscheinungen ernst zu nehmen! Daran können wir eine Krise für uns persönlich erkennen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Ja , ich gebe zu, mich macht die derzeitige Situation auch unsicher. Ich weiß auch nicht so genau, wie sie sich auf meine Leben auswirkt, ob ich mich vielleicht sogar einschränken muss oder gar verändern&#8230;..!</p>
<p>Aber das heißt ja noch lange nicht, dass ich nicht mehr klar denken und handeln kann!</p>
<p>Was wäre also der nächste Schritt?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1. Leugnen:</strong> sehr beliebt, aber geht jetzt nicht mehr so recht, zumindest wenn man in Passau wohnt. Was habe ich neulich im Radio gehört? &#8222;Wo kommen denn die vielen Flüchtlinge alle auf einmal her ?&#8220;<br />
Diese Frage erstaunte mich schon etwas:  Die Flüchtlinge gabs  in Jordanien oder der Türkei immerhin schon seit ca 4 Jahren . Und über die gekenterten Flüchtlingsboote vor Lampedusa wurde auch immer wieder berichtet.</p>
<p>2. Dann gibts noch Strategie den  <strong>Schein der Stärke aufrechterhalten</strong>&#8230;!</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">Mein Verdacht: Wenn der &#8222;<strong>starke Mann</strong>&#8220; die Krise nicht konstruktiv bewältigt, dann lags nicht am doch nicht so starken Mann, sondern vielleicht daran, dass es nun <strong>keine Krise mehr ist, sondern Krieg</strong>!</p>
<p>3. das wäre dann eine <strong>Eskalation</strong>!</p>
<p>oder aber:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">3. <strong>Überprüfen der Situation</strong>&#8230;: es wäre doch auch sinnvoll zu überprüfen, ob  die Situation tatsächlich unvorhersehbar war, sich tatsächlich zuspitzt, wir tatsächlich handlungsunfähig sind oder werden oder ggf. geeignete Maßnahmen ergriffen werden können.</p>
<p style="text-align: justify;">Und vielleicht stellt sich dann heraus, dass die Krise und die vielleicht damit verbundenen Veränderungen zwar schwierig sind zu bewältigen, aber doch gar nicht so schlecht, dass etwas neues entstehen kann, ein schöpferischer Prozess!</p>
<p style="text-align: justify;">Der <strong>schöpferische Prozess</strong> wird durch ein Problem ausgelöst, das mit herkömmlichen Mitteln nicht zu lösen ist, das aber unbedingt gelöst werden muss oder will. Zunächst werden Lösungsmöglichkeiten im Umfeld des Problems gesucht, in der Hoffnung doch noch eine konventionelle Lösung zu finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwann sind alle bekannten Quellen erschöpft. Was kurz vorher noch gültig und verlässlich erschien, muss nun plötzlich hinterfragt werden.(nach V. Kast,2012)<br />
Neue Wege müssen gesucht und beschritten werden. Und das können wir nur zusamen, indem wir die Verunsicherung, das Krisenhafte ernstnehmen und gemeinsamen nach neuen Lösungen suchen. Das erfordert Offenheit, gegenseitigen Respekt, Zuversicht&#8230;. und dann kann es passieren:</p>
<p>Plötzlich ist etwas Neues enstanden&#8230;..!</p>
<p>Das ist Entwicklung!  So hat sich die Menschheit weiterentwickelt!<br />
Denn Leben ist Veränderung!</p>
<p><strong>Wir haben jetzt die Chance  die &#8222;Krise&#8220; und vielleicht daraus resultierende Veränderungen mitzugestalten..!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Krise ungeschehen machen, funktioniert nicht! Dazu hätten wir  die Krise früher wahrnehmen und erkennen müssen. Aber so sind wir halt, wir Menschen: Wir haltens immer noch mit dem heiligen Sankt Florian *&#8230;&#8230;..</p>
<div>*Oh heiliger Sankt Florian<br />
Verschon unser Haus,<br />
steck&#8216; andere an!</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Empfehlenswerte Literatur und Links:</strong></p>
<p>Bergner, Thomas (2013). Gefühle. Die Sprache des Selbst. Schattauer</p>
<p>Kast Verena (2012). Lass dich nicht leben &#8211; lebe. Die eigenen Ressourcen schöpferisch<br />
nutzen . Herder</p>
<p>und ein sehr interessanter Link:</p>
<p><a href="http://www.scilogs.de/natur-des-glaubens/droht-islamisierung-abendlandes-mit-tricks/">http://www.scilogs.de/natur-des-glaubens/droht-islamisierung-abendlandes-mit-tricks/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Da-Sein als Mensch und konkretes Handeln im Beruf: die Folgen einer Spaltung</title>
		<link>http://www.seins-weise.de/677/da-sein-als-mensch-und-konkretes-handeln-im-beruf-die-folgen-einer-spaltung/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2015 08:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rita Friedl]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeits-Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lebens-Werk]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationskultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich möchte ich schon seit längerem über die Freiheit schreiben, aber ich komme einfach nicht dazu&#8230;..auch jetzt nicht. Gestern habe ich einen alten  Bekannten getroffen &#8211; die Kinder im selben Alter &#8211; inzwischen  auch die Enkelkinder. Ein positiver, liebenswerter Mensch, &#8230; <a href="http://www.seins-weise.de/677/da-sein-als-mensch-und-konkretes-handeln-im-beruf-die-folgen-einer-spaltung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2015/08/steinmännchen.jpg"><img class="alignright  wp-image-680" src="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2015/08/steinmännchen-683x1024.jpg" alt="steinmännchen" width="284" height="426" /></a>Eigentlich möchte ich schon seit längerem über die Freiheit schreiben, aber ich komme einfach nicht dazu&#8230;..auch jetzt nicht. Gestern habe ich einen alten  Bekannten getroffen &#8211; die Kinder im selben Alter &#8211; inzwischen  auch die Enkelkinder. Ein positiver, liebenswerter Mensch, einer von denen, die besonnen reagierten, einer der in sich ruhte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hätte ihn fast nicht wieder erkannt! Er lehnte wie sein eigener Schatten an der Wand. Ich setzte mich zu ihm &#8211; etwas zögerlich &#8211; er wirkte zurückgezogen, fast ein bißchen abweisend: vielleicht will er seine Ruhe&#8230;?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich wußte, dass er seit über 40 Jahren in einem großen Betrieb arbeitet, dass er mit großem Engagement eine sehr zentrale Abteilung aufgebaut hatte und diese lange kompetent geleitet hatte. Von seinen Mitarbeitern und Kollegen in der  Firma wurde er sehr geschätzt &#8211; er war eine Institution! In dieser Zeit hatten wir &#8211; auch auf beruflicher Ebene &#8211;  ab und zu miteinander zu tun. Irgendwann verloren wir uns aus den Augen &#8211; bis gestern!</p>
<p style="text-align: justify;">Fast ohne Atem zu holen erzählte er, was alles passiert ist inzwischen, &#8211; dass nicht nur alles umstrukturiert wurde und er &#8222;<strong>aus Versehen</strong>&#8220; bei der <strong>Umstrukturierung vergessen</strong> wurde und damit auch vergessen wurde, ihm mitzuteilen, dass er die Abteilung nun nicht mehr leite, sondern ein junger &#8222;formbarer&#8220; Kollege. Wenns sie  nicht weiter wüßten, wenns brenzlig werden würde, dann würden sie ihn immer noch holen, ansonsten würde sich keiner mehr für seine Meinung, seine Erfahrung interessieren!  Viele kleine und große Geschichten, Kränkungen und Verletzungen erzählte er und konnte gar nicht mehr aufhören&#8230; er, der früher so gelassen mit allem umgehen konnte!  Und trotzdem war er entschlossen durchzuhalten &#8211; jeden Tag wieder&#8230;.. das ist ja sein <strong>Lebenswerk!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Diese &#8222;Geschichten&#8220; höre ich auch als Beraterin immer öfter: Abteilungsleiter, Ärzte, Ingenieure in der  freien Wirtschaft oder sozialen Einrichtungen&#8230;&#8230; da kommen engagierte und erfahrene Menschen, die es nicht fassen können, dass sie nach langen Jahren Aufbauarbeit und Engagement ohne Kommentar aufs Abstellgleis geschoben wurden, einer <strong>Umstrukturierung</strong> aus Versehen zum Opfer fielen, für eine Beförderung mit 50 zu alt sind&#8230;&#8230;  zu teuer seien&#8230;..</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Bekannter erzählte auch, dass in seiner Firma  eine Gruppe Ü50 ins Leben gerufen worden sei  ! Was soll ich da, fragte er mich?</p>
<p style="text-align: justify;"> Was läuft da schief?<br />
Ich gehe mal davon aus, dass jede(r) im Management weiß, wie es richtig wäre, der Umgang mit Mitarbeitern &#8211; angesichts der regelmäßigen Führungskräfteschulungen&#8230;.! Klar auch, dass Umstrukturierungen notwendig sind. Und selbstverständlich ist ein Controlling notwendig&#8230;&#8230;.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber wahrscheinlich hat Otto Scharmer  vom MIT -Massachusatts Institute of Technology- recht: ausschlaggebend ist nicht die Methodik, sondern die Haltung, die hinter <strong>erfolgreichem Management und Führungsarbeit</strong> steht. Wie auch William Isaacs, der über 20 Jahre intensiv zur <strong>Kommunikationskultur in Organisationen</strong> geforscht hat, sieht er als dafür nowendige Fähigkeiten:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;"><strong>wirkliches, tiefes Zuhören</strong>,</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Respektieren</strong> &#8230;</li>
<li style="text-align: justify;">und <strong>kohärentes Artikulieren  und Handeln</strong>.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Denn das Problem vieler Führungskräfte (&#8230;.) geht unmittelbar auf die <strong>Spaltung zwischen dem Dasein als Mensch und dem konkreten Handeln im Beruf zurück</strong>. Am Ende (&#8230;) läßt sich beides nicht trennen. Was wir privat tun <em>hat</em> Einfluss auf die berufliche Leistung. Wie wir denken, <em>hat</em> Einfluss darauf, wie wir sprechen. Und wie wir miteinander sprechen , beeinflusst definitiv unsere Effektivität.&#8220; (Isaacs, W. 2011, S.16).</p>
<p style="text-align: justify;">Ja es ist Zeit, sich immer wieder bewusst zu machen: dass sich Leben und Arbeit nicht trennen lassen! Dass es nicht gelingen kann  Dinge zu trennen, die auf einer tiefen Ebene miteinander verbunden sind!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Literatur, die Herz und Verstand anspricht:</strong></p>
<p><em>Isaacs, W.</em> (2011). Dialog als Kunst gemeinsam zu denken. Die neue<br />
Kommunikationsstruktur in Organisationen.  EHP- Verlag.</p>
<p><em>Scharmer, C.O</em>. (2009). Theorie U. Von der Zukunft her führen. Presencing als soziale<br />
Technik. Carl- Auer Verlag.</p>
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		<item>
		<title>Humor: die Kunst, sich selbst  auf und in den Arm zu nehmen</title>
		<link>http://www.seins-weise.de/657/humor/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2015 11:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rita Friedl]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Das gute Leben]]></category>
		<category><![CDATA[die Kunst des Scheiterns]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Lachen]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Scheitern]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Ein Neurotiker ist jemand, der sich über etwas Sorgen macht, das in der Vergangenheit nicht geschehen ist. Anders als wir normalen Menschen, die sich über etwas Sorgen machen, das in Zukunft nicht geschehen wird&#8220; (de Mello, 1992) &#8222;Ertappt !&#8220; denke &#8230; <a href="http://www.seins-weise.de/657/humor/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2015/07/humor3.jpg"><img class="alignright  wp-image-672" src="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2015/07/humor3.jpg" alt="humor3" width="375" height="298" /></a>&#8222;Ein Neurotiker ist jemand, der sich über etwas Sorgen macht, das in der Vergangenheit nicht geschehen ist. Anders als wir normalen Menschen, die sich über etwas Sorgen machen, das in Zukunft nicht geschehen wird&#8220; (de Mello, 1992)<br />
&#8222;Ertappt !&#8220; denke ich mir und muss lachen.<span id="more-657"></span></p>
<p>Jetzt hat ja  bereits Aristoteles festgestellt, &#8222;was lachen kann, das ist ein Mensch!&#8220;<br />
Ja, das <strong>Lachen</strong> unterscheidet uns (auch) von den Tieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn es mir gelingt meine Unzulänglichkeiten wahr-zu-nehmen, belastende Lebenssituationen zu relativieren und vielleicht darüber zu lachen, kann ich plötzlich eine neue Perspektive einnehmen und alles wird ein bißchen leichter.</p>
<p>Auch im Coaching, in Fortbildungen und in der Psychotherapie hat <strong>Humor</strong>, das (gemeinsame) Lachen einen festen  und heilsamen Bestandteil:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Lachen schafft Entlastung, fördert den inneren Abstand und rückt Dimensionen zurecht“</em> (E. Höfner &amp; H.U. Schachtner, 1997).</p>
<p>Allerdings: Ist es erlaubt über alles und immer zu lachen?  Hat das Lachen Grenzen?<br />
Lachen kann  ja auch verletzen!</p>
<p><strong>Lachen</strong>, das nicht meinen Vorstellung von heilsamen, befreienden und entwicklungsförderndem  Lachen entspricht:</p>
<ul>
<li style="padding-left: 30px;">Lachen aus Schadenfreude</li>
<li style="padding-left: 30px;">ironisch-sarkastisches Lachen</li>
<li style="padding-left: 30px;">unehrliches Lachen</li>
<li style="padding-left: 30px;">höhnisches, spöttisches Lachen</li>
<li style="padding-left: 30px;">das überlegene Lachen&#8230;. (nach O. Zsok, 1997)</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">So ist es für mich auch kein Humor, wenn über Ungeschicklichkeiten oder Pannen anderer gelacht wird, die  immer wieder in diesen Pannenclips im TV, Internet.. zu finden sind.</p>
<p>Anders dagegen</p>
<ul>
<li> das herzliche wohlwollende Lachen</li>
<li>das ausgelassene, fröhliche Lachen</li>
<li>ein feines , besonnenes Lachen</li>
<li>ein tastendes, achtsames Lächeln</li>
<li>ein befreiendes Lachen, in der sich eine schmerzvolle Spannung löst</li>
<li>ein verschmitztes Lachen, das mit einem Augenzwinkern Spaß bereitet (O. Zsok)</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Lachen ist demnach nicht der Akt des Lachens an sich. Lachen ist immer auch  in die Situationen, den soziale und kulturellen Kontext eingebettet und wird von der Haltung  des Lachenden getragen: Ja, Humor ist eine komplexe Angelegenheit!</p>
<p>Ob <strong>Lachen /Humor</strong> verletzend oder heilend wirkt, ist manchmal nur durch eine schmalen Grat getrennt.</p>
<p>Und Humor hat nicht unbedingt etwas mit  &#8222;Spaß haben&#8220; oder Lustigkeit zu tun:</p>
<p style="text-align: justify;">Anders als Spaß, den wir konsumieren können, ist Humor, das heilende Lachen nicht planbar, nicht konsumierbar. Humor entsteht aus der Situation, manchmal im Gespräch zwischen Menschen und manchmal steckt Kummer und Schmerzen dahinter.</p>
<p style="text-align: justify;">Humor wird möglich durch eine Haltung, mich auch mit etwas Abstand zu betrachten, einer Fähigkeit zur  Selbstdistanzierung und Gelassenheit  und dem anderen wohlwollend und wertschätzend zu begegnen.</p>
<p> &#8212; dann kann sich die Gelegenheit ergeben, dass sich die Türe öffnet&#8230;&#8230; für ein warmherziges, befreiendes, gelassenes&#8230; Lachen<br />
-und etwas neues kann entstehen!</p>
<p>&#8211; dazu braucht es eine <strong>Verbindung von Herz und Verstand</strong>! Der wahre Humor kommt aus der Mitte des Herzens und ist erst in einem zweiten Schritt eine Sache des Verstandes!</p>
<p>&#8222;Neben Geist und Witz setzt er vor allem ein großes Maß von Herzensgüte voraus, von Geduld, Nachsicht und Menschenliebe&#8220; (C. Goetz, 1964)<br />
Ich möchte hinzufügen: &#8212; sich selbst und anderen gegenüber !</p>
<p style="text-align: justify;">Curt Goetz hat auch behauptet, dass Humor nicht lernbar ist.<br />
Ich glaube das schon! Ich bin überzeugt, dass das jeder von uns die Fähigkeit dazu in sich trägt, aber das wir die Zutaten  wie Achtsamkeit, Geduld und Menschenliebe pflegen müssen&#8230;.</p>
<p>denn:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>wahrer, feiner  Humor ist eine Kunst!</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2015/07/ausschnit-pp2.jpg"><img class="  wp-image-662 aligncenter" src="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2015/07/ausschnit-pp2-1024x318.jpg" alt="ausschnit pp2" width="726" height="225" /></a></p>
<p class="autor"><strong>Literatur:</strong></p>
<p class="autor" style="padding-left: 30px;"><strong>Goetz,C</strong>. (2005). 3mal täglich. Lebensweisheiten als Rezepte. Hohenheim</p>
<p class="autor" style="padding-left: 30px;"><strong>Hofner E. &amp; Schachtner H-W.</strong> (1997). Das wäre doch gelacht. Humor und<br />
Provokation in der Therapie. Rowolt.</p>
<p class="autor" style="padding-left: 30px;"><strong>Mello, A.de</strong> (1992). Der springende Punkt. Wach werden und glücklich sein. Herder</p>
<p class="autor" style="padding-left: 30px;"> <strong>Zsok O.</strong> (1997). Mut zum eigenen Lebens-Sinn. Themen des Menschseins auf<br />
logotherapeutischer Basis. EOS- Verlag.</p>
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		<item>
		<title>Sehnsucht nach dem &#8222;einfachen&#8220; Leben&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2015 10:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rita Friedl]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Das gute Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen und andere Herausforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern ist es mir wieder eingefallen, die Müllentsorgung während meiner Kindheit auf der Alm. Da gabs große Löcher auf den Almwiesen: in die verschwand der alte kaputte Käfer, der tote Muli, rostige Konservenbüchsen und sonstiger Müll, an den ich mich &#8230; <a href="http://www.seins-weise.de/649/sehnsucht-nach-dem-einfachen-leben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2015/06/brunnen.jpg"><img class="alignright  wp-image-652" src="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2015/06/brunnen-768x1024.jpg" alt="brunnen" width="352" height="469" /></a>Gestern ist es mir wieder eingefallen, die Müllentsorgung während meiner Kindheit auf der Alm.<br />
Da gabs große Löcher auf den Almwiesen: in die verschwand der alte kaputte Käfer, der tote Muli, rostige Konservenbüchsen und sonstiger Müll, an den ich mich kaum noch erinnern kann und auch nicht so recht will&#8230;.. Ja, da war alles noch einfach&#8230;  da schleppt man das Zeug zum Loch und weg wars. <span id="more-649"></span> Über Umweltbelastungen für Mensch und Natur machte sich keiner Gedanken! Und jetzt?  Mülltrennung und Recycling, Klimawandel, Nachhaltigkeit, fair trade, &#8230;&#8230;.</p>
<p style="text-align: justify;">Klar frage ich mich, wie es weitergehen soll, angesichts der begrenzten Ressourcen, der zunehmenden Beschleunigung bei der Zerstörung unserer Erde und damit unserer Lebensgrundlage, sowie der sozialen Ungerechtigenkeiten&#8230;&#8230;. und mache mich auf die Suche nach Lösungen. So hat mich das Buch &#8220; Transformationsdesign &#8211; Wege in eine zukunftsfähige Moderne&#8220; sehr beschäftigt. Ich  setze mich  mit Gemeinwohlökonomie auseinander&#8230;&#8230;..verfolge kritisch das geplante TTIP&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">Ja, ich bin auch dafür, dass Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, demokratische Mitbestimmung und Transparenz  bei politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen eine Rolle spielen müssen.</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">Ja, ich bin überzeugt, dass eine &#8222;zukunftsvergessene und innovationsversessene Kultur des unbegrenzten Wachsens und Konsumierens&#8220; (Sommer &amp; Welzer) sich selbst überholt hat&#8230;&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann hinterfrage ich immer wieder mein Leben, was ich persönlich zu einer  Transformation, einer Veränderung beitragen könnte und da ist mir viel eingefallen: Ich könnte meine Ernährung radikaler umstellen: keine gequälten Tiere mehr, regionale Produkte, am besten aus dem ökologischen Landbau &#8211; keine Früchte aus Südostasien&#8230; das erste Bedauern steigt auf &#8211; ich esse einfach gerne vietnamesisch&#8230;. Wo bekomme ich die Produkte her? O.k.- die Eier vom Biohof oder vom Wochenmarkt &#8211; wichtig ist aber noch festzustellen, wo mein Nahrungsmittel, aber auch Kleidung hergestellt werden und von wem und unter welchen Arbeitsbedingungen&#8230;&#8230;und dann natürlich auf die Verpackung achten (auf keinen Fall Plastik aus fossilen Brennstoffen!) &#8211;<br />
Jetzt gehe ich allerdings noch gerne in die Berge mit den unvermeidlichen Funktionsklamotten &#8211; die sich auch bewährt haben &#8211; hergestellt in Vietnam oder China. Hm! Dann  muss ich da ja auch noch hinkommen &#8211; in die Berge! Und ehrlich, wir fahren meistens mit dem Auto&#8230;.da mit Zug zu umständlich und zu langwierig. Hilfreich hat sich auch mein Handy  erwiesen, allerdings brauche ich ca alle 2 Jahre ein neues, weil der Akku oder sonstwas schlapp macht, falls ich es nicht schon vorher verloren habe&#8230; .<br />
<strong>Fazit</strong>:  Insgesamt ist meine persönlich Ökobilanz nicht besonders prachtvoll!</p>
<p style="text-align: justify;">Und plötzlich meldet sich so eine kleine (miese) Stimme in mir, die sich nach diesen alten Zeiten sehnt, wo alles noch wurscht war, als man den Müll noch in irgendwelchen Löchern versenkte&#8230;&#8230;.das Leben noch irgendwie einfach und überschaubar war.</p>
<p style="text-align: justify;">Keine Sorge, ich werde kein Loch im Garten graben, um dort unseren Problemmüll zu entsorgen, &#8211;<br />
Aber ich frage mich fast jeden Tag, wie  ich mein Leben mit den komplexen Anforderungen einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Lebensführung zusammenbringen kann? Ich möchte ja auch noch ein bißchen Zeit haben zu arbeiten und mich ohne schlechtes Gewissen über eine schönen Tour am Wochenende in den Bergen freuen können&#8230;&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>(Zwischen-) Lösung?</strong><br />
Derzeit bemühe ich mich darum <strong>weniger</strong> und <strong>bewußter</strong> zu konsumieren, Produkte von gequälten Tieren zu vermeiden&#8230;.mehr Rad zu fahren&#8230;.viele kleine Dinge!   Und wahrscheinlich ist da noch viel Raum für einen achtsameren Umgang mit Ressourcen&#8230;.- aber manchmal find ichs einfach mühsam!</p>
<p><strong>Das ist wohl eine der großen Herausforderungen unserer Zeit:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Lebensführung zu finden, die zum einen der globalen Situation gerecht wird , aber auch meinen persönlichen Bedürfnissen &#8211; zumindest ein bißchen !</p>
<p style="text-align: justify;">oder?</p>
<p><strong>Literatur, die ich sehr ans Herz legen kann:</strong></p>
<p>Sommer B. &amp; Welzer H. (2014). <strong>Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne</strong>. München</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das gute Leben &#8211; Das Gute leben ?              part 1</title>
		<link>http://www.seins-weise.de/634/das-gute-leben-das-gute-leben/</link>
		<comments>http://www.seins-weise.de/634/das-gute-leben-das-gute-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2015 09:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rita Friedl]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst und andere Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Das gute Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lebens-Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Tagen will ich einen Beitrag über „das gute Leben“ schreiben. Aber das erweist sich schwieriger als gedacht. Recherchen zu diesem Thema sind nur teilweise hilfreich. Das Ziel des menschlichen Lebens sei das gute Leben – also das Glück, heißt &#8230; <a href="http://www.seins-weise.de/634/das-gute-leben-das-gute-leben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2015/04/iStock_000048937308Medium.jpg"><img class="alignright  wp-image-639" src="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2015/04/iStock_000048937308Medium-1024x682.jpg" alt="look in white" width="465" height="310" /></a>Seit Tagen will ich einen Beitrag über „das gute Leben“ schreiben. Aber das erweist sich schwieriger als gedacht. Recherchen zu diesem Thema sind nur teilweise hilfreich.<br />
Das Ziel des menschlichen Lebens sei das gute Leben – also das Glück, heißt es. Und bereits hier beginne ich zu stolpern: Ist <strong>Glück</strong> und ein <strong>gutes Leben</strong> identisch? Ich kann mich an manche unglückliche Momente und Phasen in meinem Leben erinnern, die sich im Nachhinein als sinnvoll im Sinne eines guten Lebens erwiesen haben. Als ich jedoch mitten drin steckte, war ich weit davon entfernt, mein Leben als gut zu empfinden. Oder wer war noch nie glücklich verliebt und hat vielleicht im Nachhinein bitter dafür bezahlt…?<span id="more-634"></span><br />
Obwohl ich noch sehr daran zweifle, dass Glück und gutes Leben identisch sind, hat die sogenannte Glücksforschung doch einige interessante Faktoren herausgefunden: so z.B. dass Geld keineswegs die Hauptrolle für Glück spielt. Sofern die materielle Existenzgrundlage gesichert ist, steigert mehr Geld kaum noch die Zufriedenheit bzw. das Glück. Karl- Heinz Ruckriegel, Professor für Volkswirtschaftslehre und Glücksforscher, stellt fest, dass gelingende und liebevolle Beziehungen in der Familie, mit Freunden und unter Kollegen einen wesentlichen Beitrag zu persönlichem Glücksempfinden leisten. Auch Gesundheit, Engagement und befriedigende Tätigkeiten, sowie Freiheit und Selbstbestimmung seien Grundvoraussetzungen. Ich möchte die Bedeutung dieser Werte nicht bestreiten  &#8211; immerhin legt das auch der World Happiness Report 2013 (<a title="Word Happiness Report 2013" href="http://unsdsn.org/resources/publications/world-happiness-report-2013/" target="_blank">http://unsdsn.org/resources/publications/world-happiness-report-2013/</a> ) nahe. Eine Herausforderung an die Gesellschaft und an die Politik &#8211; national und in Zeiten der Globalisierung auch international! Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob das Vorhandensein von Freiheit und Selbstbestimmung Menschen grundsätzlich glücklicher macht oder gar zu einem guten Leben führt. Warum liegt Deutschland in diesem Report dann auf Platz 26 ? Meine Schlussfolgerung: Das Vorhandensein dieser Werte kann nur Voraussetzungen schaffen!</p>
<p>Zurück zum <strong>Glück</strong> und dem <strong>guten Leben</strong>!</p>
<p style="text-align: justify;">Die Herkunft des seit dem 12 Jahrhunderts bezeugten Wortes „ <strong>Glück</strong>“ liegt – wie passend &#8211; im Dunklen. Im Mittelhochdeutschen bedeutete das Wort „gelücke“ u.a. Geschick, Schicksals-(macht), Zufall. Im Laufe der Jahrhunderte konnte mensch durchaus „seines Glückes Schmied“ werden. Aber ob daraus ein gutes Leben werden würde, steht nirgends. Interessant finde ich in dieser Hinsicht eine Passage in dem Artikel von Hartmut Rosa auf Zeitonline. (<a title="Zeitonline- das gute Leben" href="http://www.zeit.de/2013/25/philosophie-gutes-leben" target="_blank">http://www.zeit.de/2013/25/philosophie-gutes-leben</a>), in dem er von seiner Großmutter berichtet, die auf dem Sterbebett gefragt wurde, was sie anders machen würde, wenn sie noch einmal leben könnte. Ihre Antwort: Nicht viel. Aber sie hätte nicht mehr soviel Angst! Und Hartmut Rosa fügt hinzu, „ sich weniger gesorgt und mehr um die Freunde gekümmert zu haben ist ein Wunsch, den viele Menschen rückblickend für ihr Leben haben“ . Was ist das für eine Angst, die Menschen dazu bringt, sich untreu zu werden, befriedigende Beziehungen zu vernachlässigen, zuviel zu arbeiten&#8230;&#8230;&#8230;?<br />
Hartmut Rosa kommt abschließend zu der Vermutung, „dass Wettbewerb und Beschleunigung, systematisch Angst erzeugen, Angst davor abgehängt zu werden, nicht mehr mithalten zu können, oder aber: Immer schneller laufen und mehr leisten zu müssen, nur um den Platz in der Welt zu halten.“<br />
Für mich stellt sich die Frage, was ist zu tun, um weniger Angst haben zu müssen.<br />
Bonnie Ware beschreibt in ihrem Buch unter anderem , dass die meisten Sterbenden bedauern, nicht den Mut gehabt zu haben, weniger zu arbeiten und mehr Zeit für Freunde und Familie aufgebracht zu haben. (<a title="Was am Ende wirklich zählt" href="http://www.seins-weise.de/120/was-zaehlt-am-ende-wirklich-zaehlt/#more-120)" target="_blank">http://www.seins-weise.de/120/was-zaehlt-am-ende-wirklich-zaehlt/#more-120)</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was ist das Gute, das es zu leben gilt?</strong></p>
<p><strong>Mein (Zwischen-)Fazit:  6 Thesen für ein gutes Leben</strong></p>
<p>1. Ein gutes Leben resultiert nur bedingt aus materiellem Wohlstand (Haben)<br />
2. Glück kann man schmieden, aber trotzdem kommt und geht es….<br />
3. Für ein gutes Leben ist notwendig :</p>
<ul>
<li>Sinnhaftigkeit</li>
<li>Freiräume für sich selbst und andere</li>
<li>Zeit und Aufmerksamkeit für Familie und Freunde, Kollegen, Nachbarn….-</li>
<li>Gut zu sich und anderen sein</li>
</ul>
<p>4. Ein gutes Leben erfordert Mut!</p>
<ul>
<li>Mut zum (selbst-) kritischen Innehalten! (Bin ich mir noch treu?)</li>
<li>Mut seine mentalen Infrastrukturen zu hinterfragen</li>
<li>Mut sich dem „Wachstumsparadigma“ (Wettbewerb und Beschleunigung)<br />
und den Erwartungen anderer auch mal zu widersetzen.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">5. Ein gutes Leben kann mensch nicht <strong><span style="text-decoration: underline;">haben</span></strong>, ein gutes Leben kann mensch <strong>führen</strong>.<br />
Aristoteles in seiner Nikomachschen Ethik spricht von einer fortwährenden Tätigkeit,<br />
einer Tätigkeit der Seele!</p>
<p>6. Und zu guter letzt: <strong>Ein gutes Leben schließt auch die anderen mit ein</strong>. Die<br />
wenigsten können alleine ein   gutes Leben führen, weshalb bereits Aristoteles die Frage<br />
nach dem guten Leben in der Ethik angesiedelt hat&#8230;&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Litertur und Links:</strong></p>
<p><strong>Rosa, Hartmut</strong> (2013):  <a title="Hartmut Rosa: das gute Leben" href="http://www.zeit.de/2013/25/philosophie-gutes-leben" target="_blank">http://www.zeit.de/2013/25/philosophie-gutes-leben</a></p>
<p><a title="Geist und Gegenwart: Das gute Leben" href="http://www.geistundgegenwart.de/2013/03/das-gute-leben.html" target="_blank">http://www.geistundgegenwart.de/2013/03/das-gute-leben.html</a></p>
<p><strong>Ware, Bronnie</strong> (2013). 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen. München</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Andere Beiträge zu dem Thema</strong>:</p>
<p><a title="Was am Ende wirklich zählt" href="http://www.seins-weise.de/120/was-zaehlt-am-ende-wirklich-zaehlt/#more-120" target="_blank">http://www.seins-weise.de/120/was-zaehlt-am-ende-wirklich-zaehlt/#more-120</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Über die Stille &#8211; die Wachheit und das Hören</title>
		<link>http://www.seins-weise.de/618/ueber-die-stille-die-wachheit-und-das-hoeren/</link>
		<comments>http://www.seins-weise.de/618/ueber-die-stille-die-wachheit-und-das-hoeren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2015 11:19:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rita Friedl]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation: Verstehen und Verstanden werden]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Äußere Ruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Ruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Lebens-Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Wachheit]]></category>
		<category><![CDATA[zuhören]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder einmal richtig bewusst wurde es mir in Vietnam: als ein Lautsprecher vor meinem Schlafzimmerfenster in einer großen Stadt morgens um 6.15 Uhr für 40 min in einer unglaublichen Lautstärke mich mit seinen Weisheiten senkrecht im Bett stehen lies und &#8230; <a href="http://www.seins-weise.de/618/ueber-die-stille-die-wachheit-und-das-hoeren/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><a href="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2015/03/Stille-copy2.jpg"><img class="alignright  wp-image-628" src="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2015/03/Stille-copy2-683x1024.jpg" alt="Stille copy2" width="269" height="404" /></a>Wieder einmal richtig bewusst wurde es mir in Vietnam: als ein Lautsprecher vor meinem Schlafzimmerfenster in einer großen Stadt morgens um 6.15 Uhr für 40 min in einer unglaublichen Lautstärke mich mit seinen Weisheiten senkrecht im Bett stehen lies und &#8211;ich konnte nichts tun! Ich konnte nicht die Ohren zuklappen, ich konnte nicht weglaufen, wohin auch? Ich war dem Lärm ausgeliefert!<br />
Ich überlegte mir, wohin ich am Abend und am nächsten Morgen fliehen könnte, um dem zu entkommen&#8212;<br />
Den Rest dieses Tages war ich auf der Suche nach Stille, einem stillen Moment, einem stillen Ort….<span id="more-618"></span><br />
Und ich fand ihn&#8212;- an einem kleinen See mitten in dieser unglaublich lauten, geschäftigen Stadt.</p>
<p style="padding-left: 60px; text-align: justify;">In dem See lagen noch Überreste eines alten B52-Bombers,  auf dem sich ein Kolibri niedergelassen hatte – neben mir stand schweigend ein alter Mann.<br />
Und für einen Moment erlebte ich sie, die STILLE….</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">Im Nachhinein frage ich mich allerdings, warum ich Stille mit diesem Bild verbinde und ob es tatsächlich still war oder einfach nur weniger laut als der Lärmpegel in den Gassen vorher..?<br />
Oder hat dieses Bild von der B52, dem Kolibri und dem alten Mann mein inneres Geschwätz zum Schweigen gebracht? &#8212; ein Innehalten ausgelöst durch einen überraschenden, zauberhaften Moment?</p>
<p style="padding-left: 30px;">Und seitdem bin ich auf der Suche – nach der Stille<br />
-nach einem Platz, einem Moment, an dem es möglich ist, das Leben zu hören, zu vernehmen</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em><strong>Dabei ist mir aufgefallen:</strong></em></p>
<p style="padding-left: 60px;">1. Es gibt kaum mehr ruhige &#8211; geschweige denn stille &#8211; Plätze/ Orte!<br />
2. Ruhe und Stille sind Luxus !<br />
3. Kaum einen störts? Oder hören wir den Dauerlärm nicht mehr?<br />
4. Sind wir überhaupt aufmerksam bzw wach genug die Stille zu hören?</p>
<p style="padding-left: 30px;">…..doch selbst auf einem 4000er in den Alpen ist das kaum mehr möglich: Flugzeuge, Lifte, Helicopterskiing, redende Bergsteiger, Verkehrslärm aus dem Tal…… vielleicht noch in der Wüste?</p>
<p style="padding-left: 60px; text-align: justify;"><em><strong>Stille hat eine konsumhemmende Wirkung!</strong><br />
Diese nutzte die 1934 gegründete Muzak Holding LLC und verkauft erfolgreich Kaufhaus- und Fahrstuhlmusik – </em><br />
<em>Hier darf die Lautstärke allerdings nur geringfügig über dem Geräuschpegel der Umgebung sein. <strong>Lärm als konsumstützendes Marketinginstrument!</strong><br />
</em></p>
<p style="padding-left: 60px; text-align: justify;"><em>Ich frage mich, was perfider ist, die extrem lauten Lautsprecherweisheiten in Vietnam , die nicht zu überhören sind oder das leicht zu überhörende Branded Entertainment.</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">Gehen Sie einmal stillschweigend durch…. die Stadt, ein Kaufhaus, und hören Sie bewusst auf alle Geräusche…. – oder hören Sie einmal nur einem anderen Menschen zu &#8211; ohne sich schon vorher eine Antwort zurecht zu legen, zu bewerten, eigene Erinnerungen zu betrachten….. einfach nur zuhören…</p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Zum Hören gehört Wachheit!</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Wer nicht wach ist, nimmt  die Beschallung, den Lärm nicht mehr wahr, verfängt sich in den Intentionen der Marketingstrategien oder im Wirrwarr der eigenen Gedanken.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Zum (Zu-)Hören gehört schweigen, still werden!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Literaturempfehlungen dazu:</strong></em><br />
Berendt, J.E. (2007). Nada Brahma. Die Welt ist Klang. Frankfurt/M.<br />
Berendt, J.E (1991). Das dritte Ohr. Vom Hören der Welt. Hamburg<br />
Shaffir,R.Z. (2000). Zen in der Kunst des Zuhörens. Kreuzlingen München.</p>
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		<title>Sich ALLES denken trauen &#8211; endlich!  &#8212;</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2015 15:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rita Friedl]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frau und Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen-Wege]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswege]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ja das würde ich gerne machen, dazu schreibe ich gerade meine Masterarbeit…!“, meint eine junge Frau, aber lässt sich das mit meinen Familienplänen vereinbaren?“ Wir befinden uns auf einem Existenzgründerinnentag. Sie wirkt kompetent, selbstbewusst und hat viel Zeit und Energie &#8230; <a href="http://www.seins-weise.de/603/sich-alles-denken-trauen-endlich/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2015/03/P1020361.jpg"><img class="  wp-image-609 alignleft" src="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2015/03/P1020361-768x1024.jpg" alt="P1020361" width="184" height="246" /></a>„Ja das würde ich gerne machen, dazu schreibe ich gerade meine Masterarbeit…!“, meint eine junge Frau, aber lässt sich das mit meinen Familienplänen vereinbaren?“ Wir befinden uns auf einem Existenzgründerinnentag. Sie wirkt kompetent, selbstbewusst und hat viel Zeit und Energie in ihr Thema investiert. … ich bleibe ratlos zurück. Was will sie jetzt…?<br />
Beim Equal Pay Day- Forum in Regensburg meldet sich nach den Vorträgen eine der wenigen jungen Frauen im Publikum und konstatiert, dass für ihre Kommilitoninnen Gleichberechtigung kein Thema mehr sei. &#8222;Wir (Frauen) könnten doch alles erreichen… alle wollten Karriere und Familie .. .! Aber irgendwann würden sie aufwachen und merken, dass das mit der Karriere nicht so einfach sei…! Dann sei es aber vielleicht zu spät!&#8220;<span id="more-603"></span><br />
Und dann eine Diskussion mit einer jungen Forscherin, die trotz und mit Familie gerade eine aufwendige Feldforschung im Rahmen ihrer Approbation durchzieht und dabei auch von ihrem Partner unterstützt wurde. Dafür hat sie jetzt ein schlechtes Gewissen! In der Diskussion weigert sie sich,  ALLES schaffen zu müssen, …..<br />
Und ich verstehe sie! Diese jungen Frauen hatten uns als „Vorbild“, welche, die überzeugt waren, ALLES  schaffen zu wollen und zu können und bei denen letztendlich alles irgendwie zu kurz gekommen ist: die Karriere, die Kinder, der Haushalt, das Privatleben…!<br />
Wir ältern Frauen, die meinten, <strong>alles alleine schaffen zu müssen, das aber auch noch perfekt!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ja ,  die jungen Frauen haben recht, empfehlen kann ich <strong>das</strong> nicht so richtig!</p>
<p>Aber was stattdessen?</p>
<p style="text-align: justify;">Sich als Frau zufrieden geben, dass Frauen immer noch rund 20% weniger verdienen wie Männer. Hinnehmen, dass als Entscheider &#8211; national, wie global – Männer das Sagen haben und entsprechende Entscheidungen treffen. Klar, kann ich mich damit abfinden, dass vor allem alleinerziehende Frauen und deren Kinder benachteiligt sind und Altersarmut weiblich ist – aber das ist ja für junge Frauen auch noch weit weg!<br />
Und ich kanns verstehen: als ich in den 20gern war, konnte ich mir nicht vorstellen alleinerziehend und alt zu werden! Ich dachte ALLES ist möglich….!<br />
Und was ist passiert? Zuerst wurde alleinerziehend und jetzt  alt&#8230;.;-)</p>
<p>Aber vielleicht ist auch viel mehr möglich, wenn wir uns trauen, auch weiterhin ALLES zu wollen, aber nicht die Verantwortung für Familie, Karriere und Kinder dafür alleine tragen,! &#8230;&#8230;&#8230;. Und wenn wir nicht darauf warten, dass  ‚Entscheidermänner‘ Entscheidungen in unserem Sinne treffen… Wir können wahrscheinlich lange warten, dass diese &#8222;Entscheider&#8220;, die Arbeitsprozesse und- zeiten so gestalten, dass es auch für Familienmütter passt und uns letzendlich freiwillig von ihrer Macht abgeben!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Aber dazu müssen wir wissen, was wir wirklich wollen!</strong> &#8211; Und uns auch dafür einsetzen und nicht darauf warten, bis es uns andere und &#8211; das sind halt mal zu …% Männer &#8211; ermöglichen!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wir könnten doch mal anfangen, uns zu trauen ALLES zu denken!</strong>&#8230;&#8230;.<strong> und darüber reden!</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> <strong>und es gilt das Beste aus dem zu machen, was man /frau hat!<br />
</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Empfehlenswerte Literatur dazu</strong>:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Brand eins. Wirtschaftsmagazin</strong> . Scheißjob &#8211; Schwerpunkt Führung.  03/2015.</p>
<p style="text-align: justify;">Sandberg S. (2015). <strong>Lean In. Frauen und der Wille zum Erfolg</strong>. berlin</p>
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		<title>Etwas geht zu Ende und was Neues hat noch nicht begonnen: Die Unerträglichkeit des Dazwischen- Seins ?</title>
		<link>http://www.seins-weise.de/592/etwas-geht-zu-ende-und-was-neues-hat-noch-nicht-begonnen-die-unertraeglichkeitdes-dazwischen-seins/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2015 09:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rita Friedl]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kennt das nicht? Eine Lebensphase geht zu Ende, eine Beziehung geht absehbar oder plötzlich zu Brüche,  ein Job wird von Ihnen oder der Firma gekündigt……… manchmal geht’s gleich weiter, aber manchmal gibt’s nicht so schnell Ersatz. Und gerade dann, &#8230; <a href="http://www.seins-weise.de/592/etwas-geht-zu-ende-und-was-neues-hat-noch-nicht-begonnen-die-unertraeglichkeitdes-dazwischen-seins/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2015/03/DSC02050.jpg"><img class="  wp-image-598 alignright" src="http://www.seins-weise.de/wp-content/uploads/2015/03/DSC02050-300x200.jpg" alt="DSC02050" width="350" height="233" /></a>Wer kennt das nicht? Eine Lebensphase geht zu Ende, eine Beziehung geht absehbar oder plötzlich zu Brüche,  ein Job wird von Ihnen oder der Firma gekündigt……… manchmal geht’s gleich weiter, aber manchmal gibt’s nicht so schnell Ersatz. Und gerade dann, wenns nicht gleich planbar weitergeht, stemmen sich die einen gegen das Ende der alten Beziehung, des alten Jobs, selbst wenn sie unglücklich damit sind….- das scheint immer noch besser als die Unsicherheit, die Leere danach.<br />
Alternativ verfallen manche in wilden Aktionismus, von Partnerschaftsportalen bis zum Speed-dating, wird alles genutzt, um nur möglichst schnell einen neuen Partner, eine neue Partnerin zu finden.</p>
<p><strong>Was ist an diesen Übergängen, an diesem „Dazwischen-sein“ so unangenehm, so beängstigend?</strong><span id="more-592"></span></p>
<p style="text-align: left;">Oftmals wird es nicht als eine andere Lebensphase mit einer eigenen Qualität erlebt, sondern als Mangelerfahrung. Noch in einer unglücklichen Beziehung oder einem Job gefangen träumen viele davon, was sie alles täten, wenn sie nicht in… gefangen wären…. Endlich frei bewegen, dahin fahren wohin ich will, endlich Bücher lesen, nichts tun, achtsamer mit mir und meiner Umwelt umgehen…… ! Und dann wenn es soweit ist, nichts davon! Stattdessen: hektisches Suchen, Selbstzweifel, Depression, Angst, Tunnelblick….</p>
<p style="text-align: left;">Bevor das Alte losgelassen und verarbeitet ist, muss das Neue schon beginnen , in Besitz genommen sein! &#8222;Nur dann kann ich mich auf das Dazwischen einlassen…!&#8220; Nur, das ist kein echtes Dazwischen , keine kreative Lücke mehr, das Neue hat schon begonnen, auch wenns nur im Kopf stattfindet, eine Bewegung in diese eine Richtung.</p>
<p style="text-align: justify;">Deshalb möchte ich eine Lanze brechen für dieses <strong>Dazwischen</strong>, für <strong>diese Lücke zwischen</strong>&#8212;- nicht wissend wie groß diese Lücke ist! Raum lassen, das Alte wirklich abzuschließen, neues entwickeln, entstehen lassen</p>
<p>Aber dazu muss ich dieses Dazwischen-sein</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>aushalten mit all ihren Unsicherheiten, Ängsten, Einsamkeisgefühlen</li>
<li>wertschätzen können als notwendig und letztendlich wertvoll</li>
<li>warten könnnen</li>
<li>Geduld haben,</li>
<li>Vertrauen haben&#8212;</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Leider sind gerade diese Haltungen etwas unbeliebt und wahrscheinlich unmodern geworden in einer Zeit der alternativlosen Wachstums- und Beschleunigungskultur!<br />
Doch wem es gelingt, der kann es erleben:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>In dieser Lücke zwischen dem bekannten Alten und dem unbekannten Neuen, diesem Dazwischen, in dieser scheinbaren Leere kann etwas Neues entstehen, ist Raum für Kreativität, für das Unvorhersehbare und manchmal das Wunderbare!</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> <em><strong>WIRKLICH!</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">(Alles hat seine Zeit!)</p>
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